Unterkünfte für geflüchtete Menschen

Im letzten Jahr kamen rund 55.000 Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Vertreibung nach Berlin. Viele von ihnen mussten und müssen noch immer in Turnhallen, in Not- und Gemeinschaftsunterkünften leben, weil nicht ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht.
Das Land Berlin arbeitet mit Nachdruck daran, neue Unterkünfte zu errichten.

Der Berliner Senat hat daher die sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften beauftragt, so genannte Modulare Unterkünfte (MUF) zu bauen, um schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen und den geflüchteten Menschen eine würdige Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Diese Unterkünfte sind mit einer normalen Lebensdauer für Neubauten als Wohnhäuser konzipiert, können aber aufgrund der modularen Bauweise in einem schnelleren Zeitraum sowie mit höherer Flexibilität innerhalb der Wohnungsgrundrisse errichtet werden.
Ziel ist es, mittelfristig mehr regulären Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen in Berlin zu schaffen.

Die Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG wird auf zwei Grundstücken in ihrem Wohnungsbestand Wohnhäuser für geflüchtete Menschen errichten.

Das gesamte Bildmaterial stammt von BE-Architekten.

Auf dem Grundstück Senftenberger Ring 37/39 im Märkischen Viertel wird eine Unterkunft für geflüchtete Menschen mit 113 Wohnungen voraussichtlich Anfang 2018 fertiggestellt.

Auf dem Grundstück Falkenberger Straße 151-154 in Weißensee wird eine Unterkunft für geflüchtete Menschen mit 66 Wohnungen voraussichtlich Anfang 2018 fertiggestellt.