Grundstein für Wachstumskurs

25.09.2015

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, bei der Grundsteinlegung der Uferhöfe.

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen feierten die Grundsteinlegung für 180 neue Wohnungen in den „Uferhöfen“ in Gesundbrunnen. Die GESOBAU will in den nächsten zehn Jahren ihren Bestand um 12.500 Wohnungen erweitern.

Die Wohnbebauung in Berlin-Mitte ist das bisher größte eigene Neubauprojekt der GESOBAU und flankiert die GESOBAU-Wachstumsstrategie 2026. Von den 180 Mietwohnungen in den Uferhöfen werden 57 Wohnungen gefördert und für durchschnittlich 6,50 €/m2 vermietet. Der Wohnungsmix ist mit 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen generationsübergreifend und lässt jedem Lebensentwurf Raum. Die entstehenden Wohnungen sind größtenteils barrierearm und per Aufzug erreichbar, der Energiestandard entspricht dem KfW 70 Standard. Die Vermietung startet im Frühjahr 2017.

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: „Berlin braucht dringend bezahlbare Mietwohnungen. Wir möchten den vielen Menschen, die zu uns kommen, den erforderlichen Wohnraum bieten. Alle Bauherren einschließlich der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind deshalb stärker denn je gefordert, den Wohnungsneubau voranzutreiben. Wir haben bereits viele Instrumente zur Mietendämpfung auf den Weg gebracht. Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bringt aber erst der Neubau von Wohnungen. Die GESOBAU trägt mit ihrer Wachstumsstrategie und Projekten wie den Uferhöfen dazu bei.“

Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte: „Nicht nur Pankow hat eine hohe Zuzugsrate, sondern auch Mitte, insbesondere die Ortsteile Gesundbrunnen, Wedding und Moabit werden von Studenten und jungen Familien entdeckt. Wir brauchen hier ein attraktives Angebot an Mietwohnungen, das auf die aktuellen Bedürfnisse der Suchenden abgestimmt ist. Die GESOBAU ist eine wichtige Partnerin für bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Die GESOBAU wird bis 2026 ihren Wohnungsbestand um rund 12.500 Wohnungen erweitern. Ein Drittel der Neubauwohnungen wird durch die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin gefördert und für durchschnittlich 6,50 € pro Quadratmeter vermietet. Uns ist wichtig, nicht nur nachhaltig und attraktiv zu bauen, sondern auch bezahlbar zu vermieten.“

Die GESOBAU wächst auch in Zukunft durch Neubau und Zukauf: Von rund 39.500 Wohnungen per 31.12.2014 wird sie bis 2026 auf ca. 52.000 Wohnungen wachsen. Einen Schwerpunkt bildet hier der Neubau von Wohnungen. Mithilfe des Neubauförderfonds des Berliner Senats wie durch eigene Maßnahmen wird ein Drittel dieser Wohnungen für durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Hauptentwicklungsmarkt der GESOBAU ist der zuzugstarke Bezirk Pankow, wo das Landesunternehmen über mehr als 18.000 eigene Wohnungen verfügt. Aber auch in ihren Bestandgebieten in Reinickendorf, in Hellersdorf oder in Mitte errichtet sie neue Mietwohnungen.

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, bei der Grundsteinlegung der Uferhöfe.

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, bei der Grundsteinlegung der Uferhöfe.

Die „Uferhöfe“

Den Bau der „Uferhöfe“ hat die märkische ingenieur bau gmbh übernommen, die architektonische Planung der Wohnanlage stammt von der Arbeitsgemeinschaft BOR GbR, bestehend aus Arnold und Gladisch Gesellschaft von Architekten mbH und der DMSW Partnerschaftsgesellschaft.

Auf dem rund 6.200 m2 großen Areal entlang der Uferstraße und Bornemannstraße im ehemaligen Bezirk Wedding, Ortsteil Gesundbrunnen, entstehen die „Uferhöfe“ – bestehend aus 180 neuen Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern sowie zwei Anwohnertiefgaragen mit insgesamt 65 Stellplätzen. Die vier- bis siebengeschossigen Gebäude unmittelbar an der Panke werden mit neun Treppenaufgängen erschlossen. Die Wohnfläche der 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen liegt zwischen 36 m2 und 118 m2, wobei die kleineren Wohnungen den Schwerpunkt des Angebotes bilden. Die Wohnungen sind überwiegend per Aufzug erschlossen und mit einer Loggia, einem Balkon oder einem für Familien geeigneten Mietergarten ausgestattet. Die Außenanlagen umfassen eine Fläche von rund 3.500 m2 und bieten neben 188 Fahrradstellplätzen gemeinschaftliche Spielflächen mit Holzdeck und Sitzgelegenheiten.