GESOBAU feiert Richtfest für 180 Wohnungen in den Uferhöfen

20.06.2016

Staatssekretär für Bauen und Wohnen Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen feierten heute mit zahlreichen Gästen und der kompletten Baumannschaft die Fertigstellung des Rohbaus von 180 Wohnungen in den „Uferhöfen“.

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Neun Monate nach der Grundsteinlegung feiert die GESOBAU AG mit dem Richtfest die nächste große Etappe in den „Uferhöfen“. Der Rohbau für 180 neue Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern sowie zwei Anwohnertiefgaragen mit insgesamt 65 Stellplätzen steht, ab Frühjahr 2017 sollen die ersten Mieter einziehen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen: „Berlin braucht schnellen und qualitätsvollen Wohnungsbau. Die Uferhöfe zeigen, dass die GESOBAU und auch die anderen landeigenen Wohnungsbaugesellschaften dafür gut aufgestellt sind. Wir erhöhen kontinuierlich den Bestand an bezahlbaren Wohnungen im kommunalen Besitz auf 400.000. Das ist gut für die Mieterinnen und Mietern und gut für Berlin, weil jedes einzelne Neubauprojekt zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beiträgt.“

Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte: „Der Zuzug in den Bezirk Mitte ist anhaltend hoch. Um den Menschen eine Perspektive zu bieten, brauchen wir dringend ein zusätzliches Angebot an Mietwohnungen. Die ‚Uferhöfe‘ werden für eine erste große Entlastung sorgen, vor allem, weil das Wohnungsangebot auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist, die es in den Bezirk zieht. Besonders die Ortsteile Gesundbrunnen, Wedding und Moabit sind bei Studenten und jungen Familien sehr gefragt.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Wir sind stolz, dass wir unser bisher größtes Neubauprojekt innerhalb der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben. Die 180 Wohnungen sind ein wichtiger Baustein innerhalb unserer Neubauoffensive – nicht nur aufgrund der Größe, sondern auch aufgrund des Standortes, der durch das zusätzliche Wohnungsangebot noch attraktiver werden soll. Voraussetzung dafür ist, dass wir nicht nur nachhaltig und attraktiv bauen, sondern auch bezahlbar vermieten. Das wird uns in den ‚Uferhöfen‘ gelingen.“

Von den 180 Mietwohnungen in den Uferhöfen werden 57 Wohnungen gefördert und für durchschnittlich 6,50 €/m² vermietet. Der Wohnungsmix ist mit 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen generationsübergreifend und lässt jedem Lebensentwurf Raum. Die entstehenden Wohnungen sind größtenteils barrierearm und per Aufzug erreichbar, der Energiestandard entspricht dem KfW 70 Standard. Wohnungsinteressenten können sich unter neubau@gesobau.de unverbindlich vormerken lassen.

Die GESOBAU wächst auch in Zukunft durch Neubau und Zukauf: Von rund 39.500 Wohnungen per 31.12.2014 wird sie bis 2026 auf ca. 52.000 Wohnungen wachsen. Einen Schwerpunkt bildet hier der Neubau von Wohnungen. Mithilfe des Neubauförderfonds des Berliner Senats wie durch eigene Maßnahmen wird ein Drittel dieser Wohnungen für durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Hauptentwicklungsmarkt der GESOBAU ist der zuzugstarke Bezirk Pankow, wo das Landesunternehmen über mehr als 18.000 eigene Wohnungen verfügt. Aber auch in ihren Bestandgebieten in Reinickendorf, in Hellersdorf oder in Mitte errichtet sie neue Mietwohnungen.

Die „Uferhöfe“

Den Bau der „Uferhöfe“ hat die märkische ingenieur bau gmbh übernommen, die architektonische Planung der Wohnanlage stammt von der Arbeitsgemeinschaft BOR GbR, bestehend aus Arnold und Gladisch Gesellschaft von Architekten mbH und der DMSW Partnerschaftsgesellschaft.

Auf dem rund 6.200 m² großen Areal entlang der Uferstraße und Bornemannstraße im ehemaligen Bezirk Wedding, Ortsteil Gesundbrunnen, entstehen die „Uferhöfe“ – bestehend aus 180 neuen Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern sowie zwei Anwohnertiefgaragen mit insgesamt 65 Stellplätzen. Die vier- bis siebengeschossigen Gebäude unmittelbar an der Panke werden mit neun Treppenaufgängen erschlossen. Die Wohnfläche der 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen liegt zwischen 36 m² und 118 m², wobei die kleineren Wohnungen den Schwerpunkt des Angebotes bilden. Die Wohnungen sind überwiegend per Aufzug erschlossen und mit einer Loggia, einem Balkon oder einem für Familien geeigneten Mietergarten ausgestattet. Die Außenanlagen umfassen eine Fläche von rund 3.500 m² und bieten neben 188 Fahrradstellplätzen gemeinschaftliche Spielflächen mit Holzdeck und Sitzgelegenheiten. Weitere Informationen zu den Uferhöfen finden Sie auf www.gesobaut.de/project/uferhoefe.

Die GESOBAU AG

Als städtisches Wohnungsunternehmen leistet die GESOBAU aktiv ihren Beitrag, um in der dynamisch wachsenden Stadt Berlin auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bereitzustellen und lebendige Nachbarschaften zu erhalten. Seit 2014 baut die GESOBAU wieder neu und erweitert durch Neubau und Ankauf ihren Wohnungsbestand, der bis 2026 auf ca. 52.000 Wohnungen anwachsen wird. Derzeit bewirtschaftet das landeseigene Unternehmen mit Tochtergesellschaften einen Bestand von rund 41.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ ist ihre markanteste Einzelbestandsmarke, deren Umbau zur Niedrigenergiesiedlung Ende 2015 nach acht Jahren termingerecht abgeschlossen wurde. Die GESOBAU engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren, unterstützt Bildungsinitiativen und Schulen und wirkt auf die sozialräumliche Integration aller Menschen hin, die in ihren Beständen leben.

 

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Mit den besten Wünschen zum Richtfest und großem Dank an die beteiligten Gewerke: Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte, Frank Arnold, Entwurfsarchitekt von der Arbeitsgemeinschaft BOR GbR als Generalplaner, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG (v. l. n. r.)