GESOBAU erweitert Neubaubestand um 112 Wohnungen

16.02.2016

Städtisches Wohnungsunternehmen erweitert und entwickelt Bestandsgebiet in Marzahn-Hellersdorf.


Mit dem Ende Dezember erfolgten Ankauf eines Neubauprojekts in der Stendaler Straße 73/77 in Berlin-Hellersdorf erweitert die GESOBAU ihren Neubaubestand um 6.670 m2. Auf dem zentral in Hellersdorf gelegenen Grundstück entstehen zwei sechsgeschossige Mehrfamilienhäuser.
Der Baubeginn für die 112 Wohnungen zwischen 39,50 m² und 100,70 m² sowie 36 offene PKW-Stellplätze ist für das Frühjahr 2016 geplant. Die schlüsselfertige Übergabe wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 erfolgen. 34 und somit 30 Prozent der geplanten Wohnungen sind öffentlich gefördert und werden zu Mieten unterhalb des marktüblichen Mietniveaus zu einer Nettokaltmiete von durchschnittlich 6,50 Euro/m² angeboten.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Für die GESOBAU sind bei Neubau wie Ankauf attraktive Wohnungen und bezahlbare Mieten essenziell, zudem eine solide Bauqualität und eine gute Durchmischung der Bewohnerstruktur im Quartier. Wir wollen jetzt unseren gesamten Bestand im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entwickeln und vergrößern.“
Neben der Modernisierung von rund 100 Bestandswohnungen sollen in 2017 sechs weitere Grundstücke in Hellersdorf bebaut werden, die die GESOBAU AG von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH im Zeitraum Dezember 2015 bis Januar 2016 übertragen bekommen hat. Auf den Grundstücken entstehen nach derzeitigem Planungsstand insgesamt ca. 670 Wohnungen, wobei mindestens ein Drittel aller geplanten Wohnungen zu einer Nettokaltmiete von durchschnittlich 6,50 €/m² vermietet werden sollen.

Der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung von Marzahn-Hellersdorf, Christian Gräff, begrüßt diese Entwicklung: „Für den Bezirk ist nach Jahren des Wachstums vor allem im Bereich des individuellen Bauens ein Zuwachs bei bezahlbarem und modernem Geschoßwohnungsbau wichtig. Das Vorhaben der GESOBAU passt gut in unseren Bezirk und wird helfen, das Angebot – vor allem an bezahlbarem Wohnraum – zu erhöhen.“

Zudem prüft die GESOBAU die Übernahme weiterer Grundstücke des Landes Berlin im Stadtgut Hellersdorf im Bereich Zossener Str. und Alt-Hellersdorf. Voraussichtlich können an diesem Standort 850 Wohnungen entstehen. Wie Jörg Franzen weiter ausführt, „erarbeiten wir derzeit mit dem Bezirk und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH ein Stadtentwicklungskonzept. Marzahn-Hellersdorf ist vielfältig und gegensätzlich zugleich, zum einen mit seinen Großsiedlungen und durch eines der größten zusammenhängenden Ein- und Zweifamilienhausgebiete, zum anderen durch gute Freizeitqualitäten und viel Natur.“

Die architektonische Planung der erworbenen Wohnanlage Stendaler Straße stammt von NÄGELIARCHITEKTEN, Projektentwickler ist die NOVA Stendaler Straße GmbH Co. KG, eine Tochterfirma der NOVA Liegenschaften GmbH. Die technische Planung der Gebäude berücksichtigt die Anforderungen der EnEV 2014. [Das Bildmaterial stammt von NÄGELIARCHITEKTEN.]