1.000 neue Mietwohnungen für Berlin: GESOBAU und HOWOGE feiern Spatenstiche in Pankow und Lichtenberg

05.09.2016

Berlin, 05. September 2016. Heute geben die beiden landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften GESOBAU AG und HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH den Startschuss für den Neubau von insgesamt nahezu 1.000 Wohnungen in Berlin. Die Spatenstiche für ihre bislang jeweils größten Neubauprojekte setzen die Unternehmen gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel in der Mendelstraße 6-22 in Pankow und in der Gotlindestraße 2-20 in Lichtenberg.

„Wir setzen heute den ersten Spatenstich für 1.000 neue bezahlbare Wohnungen, die Berlin dringend braucht“, sagte Senator Andreas Geisel. „Jede neue Wohnung, die in landeseigenen Besitz kommt, ist eine gute Nachricht für die Wohnungssuchenden in unserer Stadt. Denn diese Wohnungen bieten Sicherheit vor hohen Mieten und genießen besonderen Schutz durch unser Mietenbündnis. Das Land Berlin wird den Bestand an landeseigenen Wohnungen auf 400.000 erhöhen.“

In der Mendelstraße entsteht auf einem 14.000 m² großen Grundstück das bisher größte Bauvorhaben der GESOBAU. 351 Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt 25.000 m² werden ab Ende 2018 dem Berliner Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. 114 Wohnungen, rund ein Drittel, werden als geförderte Wohnungen zu Nettokaltmieten ab 6,50 €/m² vermietet. Der fünfgeschossige Neubau im Berliner Ortsteil Pankow orientiert sich als Blockrandschließung mit Innenhofbebauung an der umliegenden Architektur. Die zwei Gebäude befinden sich fußläufig zum Pankower Zentrum sowie dem Schlosspark Schönhausen. Die sehr gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz durch S-Bahn, Bus und Tram sowie den Autobahnzubringer A114 sorgt für eine gute Erreichbarkeit der Neubauwohnungen.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Die Mendelstraße ist unser bisher größtes Bauvorhaben. 351 Wohnungen, davon 114 gefördert, entstehen hier in einer der gefragtesten Wohngegenden Berlins. Wir bauen für Berlin, da-her ist uns ein enger und konstruktiver Austausch mit dem Anwohnerumfeld unserer Bauvorhaben sehr wichtig. Ein erster Anwohnerinformationsabend ist sehr erfolgreich verlaufen, wir werden weiterhin zu Informationsveranstaltungen vor Baubeginn einladen und über unsere Neubauvorhaben sprechen.“

Die architektonische Planung der Wohnanlage stammt von der BE Berlin GmbH, die bei diesem Bauvorhaben als Generalplaner verantwortlich sind. Der Baustart ist für September 2016 geplant, die Fertigstellung wird bis Dezember 2018 erfolgen.

Die HOWOGE realisiert mit dem Lindenhof den Neubau von 575 Mietwohnungen auf dem 7 Hektar großen Areal des ehemaligen Kinderkrankenhauses. Angrenzend an den Landschaftspark Herzberge entstehen fünf Gebäude in drei Themenhöfen mit unterschiedlichen Wohnungs- und Gebäudetypen für Singles, Familien und Senioren. Rund 140 Wohnungen werden gefördert sein und zu Einstiegsmieten für 6,50 €/m² angeboten.
„Mit dem Projekt Lindenhof starten auch wir unser bislang größtes Bauprojekt. Mit der Erfahrung der vergangenen drei Jahre schaffen wir mit unseren Partnern ein neues Quartier im Herzen Lichtenbergs. Für breite Schichten der Bevölkerung entwickeln wir auf einem geschichtsträchtigen Areal umfassenden und hochmodernen Wohnraum“, erklärt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE.

Die Wohnungsgrößen im Lindenhof variieren zwischen einem und fünf Zimmern, alle Wohnungen werden barrierearm erreichbar sein. Innovative Wohnformen und Wohngemeinschaften sind ebenso möglich wie altersgerechtes Wohnen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kindertagesstätte und großzügige Grünflächen.
Neben den bezahlbaren Mieten und der attraktiven Architektur der Büros KSP Jürgen Engel Architekten und Max Dudler zeichnet sich der Lindenhof durch eine moderne, energiesparende Bauweise nach KFW 70-Standard aus. In einem Teil der vorhandenen denkmalgeschützten Bestandsgebäude auf dem Gelände werden durch die darauf spezialisierte terraplan Immobilien­- und Treuhandgesellschaft mbH Eigentumswohnungen geschaffen.

Die GESOBAU AG
Als städtisches Wohnungsunternehmen leistet die GESOBAU aktiv ihren Beitrag, um in der dynamisch wachsenden Stadt Berlin auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bereitzustellen und lebendige Nachbarschaften zu erhalten. Seit 2014 baut die GESOBAU wieder neu und erweitert durch Neubau und Ankauf ihren Wohnungsbestand, der bis 2026 auf ca. 52.000 Wohnungen anwachsen wird. Derzeit bewirtschaftet das landeseigene Unternehmen mit Tochtergesellschaften einen Bestand von rund 41.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ ist ihre markanteste Einzelbestandsmarke, deren Um-bau zur Niedrigenergiesiedlung Ende 2015 nach acht Jahren termingerecht abgeschlossen wurde. Die GESOBAU engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren, unterstützt Bildungsinitiativen und Schulen und wirkt auf die sozialräumliche Integration aller Menschen hin, die in ihren Beständen leben.

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Die HOWOGE ist das leistungsstärkste kommunale Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Seit 1990 steht die HOWOGE für nachhaltige Bestandsentwicklung, innovative Wohnkonzepte sowie gesellschaftliches Engagement an den Standorten Lichtenberg, Hohenschönhausen, Treptow-Köpenick, Weißensee und Pankow. Das Motto „Mehr als gewohnt“ ist Leitsatz eines Handelns für Mieternähe, Service, Qualitäts- und Kostenbewusstsein sowie Nachhaltigkeit im Klimaschutz. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 58.600 Wohnungen gehört das Unternehmen zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Bis 2025 will die HOWOGE ihr Wohnungsportfolio durch Zukauf und Neubau insgesamt auf rund 73.000 Wohnungen erweitern. Die HOWOGE ist Trägerin des Deutschen Bauherrenpreises Neubau 2016.
Foto: Rene Zieger